Snezana Djordjevic
Unabhängiger Berater für Dekarbonisierung Energiewirtschaft
Snezana Djordjevic ist eine unabhängige Beraterin für Energiewende und Strategie mit mehr als 14 Jahren internationaler Erfahrung in der Energiebranche, darunter in leitenden strategischen und beratenden Funktionen bei Shell. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf strategischer Planung, der Bewertung von Investitionsprojekten, der Wirtschaftlichkeit der Raffinerie, der Portfoliooptimierung und der digitalen Transformation in komplexen Industrie- und Energiesystemen.
Im Laufe ihrer Karriere hat Snezana wichtige Investitionsentscheidungen und die langfristige Infrastrukturplanung unterstützt, wobei ihr besonderer Schwerpunkt auf Dekarbonisierung, Wegen zur Energiewende und industrieller Wettbewerbsfähigkeit lag. Sie wirkte an der Entwicklung von Szenarien und strategischen Prognosen im Zusammenhang mit dem „Sky 1.5“-Pfad von Shell sowie an umfassenderen Bemühungen zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens mit, wobei der Fokus auf den Auswirkungen auf die Industrie, Lieferketten und zukünftige Energiesysteme lag.
Snezana hat an der Technischen Universität Delft im Fach Regelungstechnik promoviert und an internationalen Führungskräfteprogrammen teilgenommen, unter anderem an der Yale University. Es ist ihr ein großes Anliegen, Unternehmen dabei zu helfen, Unsicherheiten durch praktische, zukunftsorientierte und wirtschaftlich fundierte Lösungen zu meistern.
Veranstaltungsprogramm 2026 – Vorträge
Realitätscheck zur Dekarbonisierung: Was gebaut wird und warum
Da sich die Prioritäten aufgrund von Energiesicherheit und Kapitalrendite neu ordnen, wird das Tempo der Dekarbonisierung zunehmend von der Finanzierbarkeit, dem kommerziellen Risiko und der Geschwindigkeit bis zur endgültigen Investitionsentscheidung bestimmt. Während EU-Maßnahmen wie das Emissionshandelssystem (ETS) und „FuelEU Maritime“ – sowie Initiativen wie der „Net Zero Industry Act“ – die Preisgestaltung und Investitionsentscheidungen beeinflussen, kommen viele Projekte der Energiewende bereits vor der Genehmigung ins Stocken, da Kapital in ausgereiftere oder hybride Modelle fließt, die konventionelle Energie mit kohlenstoffärmeren Lösungen kombinieren. In dieser Sitzung wird untersucht, wie Entwickler, Investoren und Reedereien mit diesen Abwägungen umgehen – und was letztendlich darüber entscheidet, welche Dekarbonisierungswege vorankommen und sich in reale Frachtströme umsetzen lassen.
Dienstag, 16. Juni 15:45 – 16:35 Breakbulk Live-Bühne
Nachhaltigkeit
Da sich die Prioritäten aufgrund von Energiesicherheit und Kapitalrendite neu ordnen, wird das Tempo der Dekarbonisierung zunehmend von der Finanzierbarkeit, dem kommerziellen Risiko und der Geschwindigkeit bis zur endgültigen Investitionsentscheidung bestimmt. Während EU-Maßnahmen wie das Emissionshandelssystem (ETS) und „FuelEU Maritime“ – sowie Initiativen wie der „Net Zero Industry Act“ – die Preisgestaltung und Investitionsentscheidungen beeinflussen, kommen viele Projekte der Energiewende bereits vor der Genehmigung ins Stocken, da Kapital in ausgereiftere oder hybride Modelle fließt, die konventionelle Energie mit kohlenstoffärmeren Lösungen kombinieren. In dieser Sitzung wird untersucht, wie Entwickler, Investoren und Reedereien mit diesen Abwägungen umgehen – und was letztendlich darüber entscheidet, welche Dekarbonisierungswege vorankommen und sich in reale Frachtströme umsetzen lassen.
Breakbulk Live-Bühne Europa/Madrid


















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