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Der Hafen von Rotterdam sieht eine vielversprechende Zukunft für Stückgut


Das Tool „Global Scenarios“ von Port liefert wertvolle Einblicke in künftige Transportvolumina


Von Simon West

Die Hafenbehörde Rotterdam hat vier detaillierte, globale Szenarien für die Jahre bis 2050 entwickelt, um ihrer strategischen Entscheidungsfindung und ihren Investitionen eine Richtung zu geben. Ein neues Whitepaper befasst sich eingehender mit diesen verschiedenen Szenarien, um zu untersuchen, welche Erkenntnisse sie über die mögliche Zukunft des Stückguts im Hafen liefern.

Wir haben uns mit Twan Romeijn, dem Geschäftsleiter für Stückgut und Offshore im Hafen, zu einem kurzen Frage-Antwort-Gespräch getroffen, um mehr über die verschiedenen Szenarien und deren mögliche Auswirkungen auf die Stückgutvolumina zu erfahren. Klicken Sie auf den untenstehenden Link, um das Whitepaper herunterzuladen.


F: Warum hat der Hafen von Rotterdam diese vier Szenarien entwickelt?
TR: Die Szenarien wurden entwickelt, um zu verstehen, wie sich Veränderungen in den Bereichen Geopolitik, Wirtschaft, Gesellschaft und Technologie auf den Hafen-Industriekomplex sowie auf Umfang und Zusammensetzung des Umschlagsvolumens des Hafens auswirken würden. Wird beispielsweise weltweit der Fokus auf ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen liegen, oder wird die Energiewende ins Stocken geraten? Es ist wichtig zu verstehen, wie die Zukunft aussehen könnte, damit die Hafenbehörde von Rotterdam entsprechend reagieren kann. Welche Investitionen sind erforderlich, um neue Frachtströme, Unternehmen und saubere Energie anzuziehen? Wo sollten Anpassungen vorgenommen werden?

F: Inwiefern helfen Ihnen die Szenarien dabei, die Zukunft des Stückgutumschlags im Hafen besser zu verstehen?
TR: In drei der vier Szenarien ist ein Anstieg der künftigen Stückgutmengen zu beobachten. Dies ist entweder auf die Wiederverwendung von Rohstoffen, die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien und damit beispielsweise den Ausbau von Offshore-Windparks sowie den Bau nachhaltiger Kraftwerke zurückzuführen. All dies führt zu mehr Stückgutverkehr von und nach Rotterdam, beispielsweise Projektladungen (neue Fabriken) oder zusätzlicher Stahl für die Recyclingindustrie oder die Herstellung von Windkraftanlagenkomponenten. Andere Beispiele für Projektladung sind beispielsweise Transformatoren.

F: Sollten wir optimistisch sein?
TR: Ich persönlich finde, man sollte immer optimistisch sein! Angesichts der Aussichten und der verschiedenen Szenarien bin ich jedoch fest davon überzeugt, dass die Zukunftsaussichten für den Stückgutverkehr positiv sind. Das spiegelt sich auch in unserem Ziel wider, der führende Stückguthafen Europas zu werden, und wir sorgen dafür, dass unsere Infrastruktur so gestaltet ist, dass sie die bestehenden – aber auch die künftigen – Stückgutströme von und nach Rotterdam anzieht!


WHITE PAPER HERUNTERLADEN


Der Hafen von Rotterdam ist Austragungsort der Breakbulk Europe 2024, die vom 21. bis 23. Mai im Rotterdam Ahoy stattfindet. Sind Sie an einer Teilnahme als Aussteller oder Sponsor interessiert? Sprechen Sie noch heute mit uns!

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