Die weltweit größte Fachmesse für Projektladung und Stückgut

Reden wir über Innovation


Aus der Vorschau auf die Breakbulk Europe 2019



Lernen Sie Christoph Homeier kennen, Manager für Innovation und digitale Transformation bei der BLG Logistics Group, der an einem Branchenforum teilnehmen wird, bei dem es um eine neue Ära der Innovation im Stückgutbereich geht.



Welche Initiativen haben für das Unternehmen in den nächsten rund zwölf Monaten als Leiter für Innovation und digitale Transformation bei der BLG Logistics Group oberste Priorität?

Wir führen weiterhin PoC-Projekte (unsere sogenannten 100-Tage-Projekte) durch, da wir der Meinung sind, dass noch viele neue Entwicklungen auf uns zukommen. Gleichzeitig haben wir uns jedoch entschlossen, den Fokus auf Schlüsseltechnologien zu legen, die wir im gesamten Unternehmen vorantreiben und skalieren wollen. Darüber hinaus stärken wir unseren Kommunikationsbereich, damit sich möglichst viele Kollegen an Projekten zu neuen Technologien beteiligen können. Wir betrachten die Unternehmenskultur als den wichtigsten Motor für Veränderungen.  

Wie wird eine erfolgreiche digitale Transformation aussehen? Von den Abläufen und Systemen bis hin zur Einstellung der Mitarbeiter gegenüber Veränderungen?

Wir sind davon überzeugt, dass die besten Ideen von unseren Mitarbeitern kommen, die für unsere betrieblichen Abläufe verantwortlich sind, und dass die richtige Unternehmenskultur die Grundlage für eine erfolgreiche digitale Transformation bildet. Daher ist es sehr wichtig, alle zu ermutigen, an unseren Ideensammlungen teilzunehmen, an kreativen Workshops mitzuwirken und gemeinsam mit uns an Veränderungsprojekten zu arbeiten.

Wie gehen Sie mit Veränderungen um? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie und welche Strategien haben sich für Sie als wirksam erwiesen?

Unsere größten Herausforderungen bestehen darin, dass wir innerhalb kürzester Zeit mit so vielen neuen Themen konfrontiert werden. Wir haben das Konzept des „100-Tage-Projekts“ entwickelt, das uns die Möglichkeit gibt, neue Technologien in sehr kurzer Zeit zu testen, um zu entscheiden, ob wir sie weiterverfolgen wollen oder nicht. Das bedeutet, dass wir mutig sein und eine Kultur schaffen müssen, in der niemand dafür verantwortlich gemacht wird, damit die Mitarbeiter bereit sind, Dinge auszuprobieren.

Gibt es technologische Lücken, die Sie gerne geschlossen sehen würden?

Ich würde mir mehr Projekte und Initiativen wünschen, die die Nachhaltigkeit in der Logistik fördern. Wenn wir hier erfolgreich sind, könnten wir wirklich etwas bewirken. 
VERBUNDENE SITZUNG

„Stehen wir vor einer neuen Ära der Innovation im Stückgutbereich?“ – diese Veranstaltung findet am Mittwoch, den 22. Mai, von 12:00 bis 13:00 Uhr im Tech and Innovation Hub in Halle 6 statt. „Innovation“ und „digitale Disruption“ sind zu Schlagworten des 21. Jahrhunderts geworden. Aber was bedeuten sie für den Stückgutsektor, eine Branche, die häufig als „rückständig“ bezeichnet wird und von der viele behaupten, sie sei aufgrund ihrer nicht standardisierten Natur, die sich Automatisierung und Vereinfachung entzieht, für die digitale Disruption ungeeignet? Dieses Panel präsentiert die Ergebnisse der Forschung des Maritime Cluster North Germany und der NBS Northern Business School mit Schwerpunkt auf digitalen Trends im Stückgutgeschäft. Mit Diskussionsteilnehmern von Carl Polzin, Logistics Plus, Encoway GmbH, dem Maritime Cluster Norddeutschland, thyssenkrupp, der BLG Logistics Group und dem Bremer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. 

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