02. Mai | 2019
Aus der Vorschau auf die Breakbulk Europe 2019

Lernen Sie Christoph Homeier kennen, Manager für Innovation und digitale Transformation bei der BLG Logistics Group, der an einem Branchenforum teilnehmen wird, bei dem es um eine neue Ära der Innovation im Stückgutbereich geht.Welche Initiativen haben für das Unternehmen in den nächsten etwa zwölf Monaten als Leiter für Innovation und digitale Transformation bei der BLG Logistics Group Priorität?
Wir führen weiterhin PoC-Projekte (unsere sogenannten 100-Tage-Projekte) durch, da wir der Meinung sind, dass noch viele neue Entwicklungen auf uns zukommen, haben uns aber auch entschlossen, uns auf Schlüsseltechnologien zu konzentrieren, die wir im gesamten Unternehmen vorantreiben und skalieren wollen. Darüber hinaus stärken wir unseren Kommunikationsbereich, damit sich möglichst viele Kollegen an Projekten zu neuen Technologien beteiligen können. Wir betrachten die Unternehmenskultur als den wichtigsten Motor für Veränderungen.
Wie sieht eine erfolgreiche digitale Transformation aus? Von den Abläufen und Systemen bis hin zur Einstellung der Mitarbeiter gegenüber Veränderungen?
Wir sind davon überzeugt, dass die besten Ideen von unseren Mitarbeitern kommen, die für unsere betrieblichen Abläufe verantwortlich sind, und dass die richtige Unternehmenskultur die Grundlage für eine erfolgreiche digitale Transformation bildet. Daher ist es sehr wichtig, alle dazu zu ermutigen, an unseren Ideensammlungen teilzunehmen, an kreativen Workshops teilzunehmen und gemeinsam mit uns an Veränderungsprojekten zu arbeiten.
Wie gehen Sie mit Veränderungen um? Vor welchen Herausforderungen stehen Sie und welche Strategien haben sich für Sie als wirksam erwiesen?
Unsere größten Herausforderungen bestehen darin, dass wir innerhalb kürzester Zeit mit so vielen neuen Themen konfrontiert werden. Wir haben das Konzept des „100-Tage-Projekts“ entwickelt, das uns die Möglichkeit gibt, neue Technologien in sehr kurzer Zeit zu testen, um zu entscheiden, ob wir sie weiterverfolgen wollen oder nicht. Das bedeutet, dass wir mutig sein und eine Kultur schaffen müssen, in der niemandem die Schuld gegeben wird, damit die Mitarbeiter bereit sind, Dinge auszuprobieren.
Gibt es technologische Lücken, die Sie gerne geschlossen sehen würden?
Ich würde mir mehr Projekte und Initiativen wünschen, die die Nachhaltigkeit in der Logistik fördern. Wenn wir hier erfolgreich sind, könnten wir wirklich etwas bewirken.
VERWANDTE SITZUNG
Die Veranstaltung „Stehen wir vor einer neuen Ära der Innovation im Stückgutbereich?“ findet am Mittwoch, den 22. Mai, von 12:00 bis 13:00 Uhr im Tech and Innovation Hub in Halle 6 statt. „Innovation“ und „digitale Disruption“ sind zu Schlagworten des 21. Jahrhunderts geworden. Aber was bedeuten sie für den Stückgutsektor, eine Branche, die häufig als „hinter der Zeit“ bezeichnet wird und von der viele behaupten, sie sei aufgrund ihrer nicht standardisierten Natur, die sich Automatisierung und Vereinfachung entzieht, nicht für die digitale Disruption geeignet? Dieses Panel wird die Ergebnisse der Forschung des Maritime Cluster North Germany und der NBS Northern Business School vorstellen, wobei der Schwerpunkt auf digitalen Trends im Stückgutgeschäft liegt. Mit Diskussionsteilnehmern von Carl Polzin, Logistics Plus, Encoway GmbH, dem Maritime Cluster Norddeutschland, thyssenkrupp, der BLG Logistics Group und dem Bremer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.
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