02. Mai | 2019
Aus der Vorschau auf die Breakbulk Europe 2019

In den Jahren 2017 und 2018 hat Mammoet MEA die neue Subregion „Mammoet West Africa“ gegründet und ausgebaut, um das Wachstumspotenzial dieses für Mammoet wichtigen aufstrebenden Marktes zu nutzen. Ende letzten Jahres eröffnete Mammoet West Africa eine Niederlassung in Accra, Ghana. Die Gruppe konzentriert sich auf die größeren Projekte in der Region, bei denen wir mit unserem Wissen, unserer Fachkompetenz und unserer Spezialausrüstung einen echten Mehrwert schaffen können.
Wichtige Kunden von Mammoet haben Mammoet West Africa gebeten, Dienstleistungen in dieser Region anzubieten, in der eine lokale Präsenz und Kenntnisse erforderlich sind, um die erwartete (Mammoet-)Arbeitsweise umzusetzen. Die Möglichkeit, solchen Kunden unsere Dienstleistungen anzubieten, steigert den Mehrwert, den Mammoet seinen Kunden weltweit bieten kann.
Wir erwarten ein starkes Wachstum in diesem aufstrebenden Markt. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds dürfte das Wachstum in Subsahara-Afrika von 2,9 Prozent im Jahr 2018 auf 3,5 Prozent im Jahr 2019 und 3,6 Prozent im Jahr 2020 ansteigen. Für Ghana wird für 2019 ein BIP-Wachstum von 8,8 Prozent prognostiziert.
Zudem wird immer deutlicher, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika stark und kontinuierlich zunehmen wird, was enorme Herausforderungen für die Energieversorgung, die Infrastruktur, die Nachfrage nach Erdölprodukten usw. mit sich bringt. Während auf allen anderen Kontinenten ein langsameres Wachstum der Geburtenzahlen oder sogar ein Rückgang zu verzeichnen ist, geht UNICEF davon aus, dass sich die Gesamtbevölkerung Afrikas bis zum Ende des Jahrhunderts auf etwa 4,2 Milliarden fast vervierfachen wird. Heute lebt jeder sechste Mensch auf der Erde in Afrika.
Aus diesem Grund erfordern fast alle Märkte, in denen Mammoet tätig ist, erhebliche Investitionen. Der private Sektor engagiert sich zunehmend in diesem Bereich, da er das Wachstumspotenzial erkannt hat. Investitionen kommen zudem immer häufiger von ausländischen Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, dem IWF, Entwicklungsbanken und anderen. Diese Institutionen zeigen wieder verstärktes Interesse an Westafrika.
Nicht nur die Investitionen nehmen zu, sondern die Investoren bieten auch interessante Finanzierungsmöglichkeiten an, was dazu führt, dass Projekte relativ schnell die endgültige Investitionsentscheidung (FID) erreichen – und das nicht immer am (aus geschäftlicher Sicht) logischsten Standort.
Von Olivier DirkzwagerVertriebsleiter Westafrika
Mammoet
VERWANDTE SITZUNG
Besuchen Sie uns auf der Breakbulk Europe am Mittwoch, den 22. Mai, von 12:00 bis 12:40 Uhr auf der Breakbulk-Hauptbühne in Halle 4 zum Thema „Aufstrebende Märkte: Afrika“.
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