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Wie sparen die „schwimmenden“ Roboter von ABB bei Simcoa Zeit und Geld?


Das Unternehmen sparte vier Tage Produktionsausfall und 50 % der Prüfkosten ein

  • Die Unterwasserrobotik bietet eine sicherere Möglichkeit zur Inspektion von Transformatoren

Simcoa Operations ist ein in Australien ansässiges Unternehmen, das sich der Herstellung von Silizium in weltweit höchster Qualität verschrieben hat, das in vielen Produkten verwendet wird, die unser modernes Leben erleichtern. Die Produktionsstätte des Unternehmens wird über zwei Leistungstransformatoren (mit einer Nennspannung von 132/22/11 kV) aus dem australischen Stromnetz versorgt.

Wie schwerwiegend ist das Problem?

Simcoa Operations wandte sich an das lokale ABB Transformer Service-Team in Australien, um eine interne Inspektion eines ihrer Leistungstransformatoren durchführen zu lassen, der 50 % der Produktionskapazität der Anlage abdeckt. Anlass zur Sorge waren Spuren von Gas im Öl des Geräts, die darauf hindeuteten, dass etwas nicht in Ordnung war. Den Ergebnissen der Öluntersuchung zufolge hatte der Transformator Entladungen mit hoher Energie und Lichtbogenbildung erfahren. Die anfängliche Hypothese lautete, dass das Problem mit dem Stufenschalter zusammenhängt, einer kritischen Komponente im Transformator, und dass dieser möglicherweise sofort gewartet werden muss.

Einschränkungen herkömmlicher Inspektionen

Simcoa Operations plante ursprünglich, die Inspektion mit der herkömmlichen Methode durchzuführen, bei der Mitarbeiter den engen Innenraum des Transformators betreten, was zunächst den langwierigen Prozess des Ablassens des Öls und anschließenden Einfüllens von Atemluft erfordert. Zudem würde dies den anderen Transformator durch die zusätzliche Leistungslast enorm belasten. Dieser Ansatz könnte bei ununterbrochener Arbeit bis zu fünf Tage in Anspruch nehmen und bringt Sicherheitsbedenken sowie Einschränkungen hinsichtlich der Bereiche im Inneren mit sich, die für das menschliche Auge sichtbar sind. 

ABB revolutioniert die Transformatorinspektion

ABB bot Simcoa eine neue Methode für die Transformatorinspektionan – den Einsatz des tauchfähigen Inspektionsroboters von ABB namens „TXplore™“. Simcoa Operations setzt auf Innovation und begrüßte die Einführung dieser neuen Inspektionstechnologie. Nach dem Anruf war ABB innerhalb von zwei Tagen vor Ort. 

Ein Blick durch die „Augen“ des schwimmenden Inspektionsroboters

Trotz schlechter Sichtverhältnisse aufgrund des dunklen Öls gelang es dem TXplore, mithilfe seiner integrierten Kamera und seines LED-Beleuchtungssystems alle inneren Bereiche und Fehler des Transformators zu erfassen. Er konnte durch enge Stellen schwimmen und alle inneren Bereiche des Transformators untersuchen und dokumentieren.

Die während der Inspektion aufgenommenen Fotos und Videos wurden live gestreamt und gemeinsam von den Transformatoringenieuren von ABB und Simcoa Operations betrachtet. Dies lieferte die Daten und Beweise, die für Entscheidungen über die nächsten Schritte erforderlich waren. Ihr Stufenschalter funktionierte einwandfrei und wurde als nicht ursächlich für das Problem identifiziert. Noch am selben Tag, an dem die Einheit vom Netz getrennt wurde, kam ABB zu dem Schluss, dass der Transformator wieder unter Spannung gesetzt und in Betrieb genommen werden konnte. 

Reduzierung von Ausfallzeiten und Inspektionskosten bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheits

Dank des TXplore-Inspektionsdienstes war es nicht notwendig, das Öl abzulassen, Atemluft zuzuführen oder ein Rettungskommando für beengte Räume zusammenzustellen. Dadurch konnten die Kosten für den Inspektionsprozess um etwa 50 % gesenkt werden. Die Spuren von Gas im Öl beeinträchtigten die ordnungsgemäße Funktion des Transformators nicht, und es wurde empfohlen, das Problem während der nächsten geplanten Abschaltung zu beheben.

Die Inspektion des Transformators durch ABB war für Simcoa Operations von entscheidender Bedeutung, sowohl um die Stillstandszeit des Transformators so kurz wie möglich zu halten als auch um Probleme schnell und sicher zu identifizieren. Für diese Inspektion war nur ein Tag Stillstand erforderlich, anstatt fünf oder mehr Tage. Das Unternehmen war froh, dass TXplore keine Fehler an ihrem Transformator feststellte, aber noch glücklicher darüber, dass eine längere und kostspielige Stillstandszeit vermieden werden konnte.

 

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