Die weltweit größte Fachmesse für Projektladungen und Stückgut

Gianti setzt alles daran, den Turbinenumzug nach Georgia voranzutreiben


Eisige Straßenverhältnisse und bergiges Gelände erschweren die Überlandfahrt ab Poti



Von Simon West

Das in Tiflis ansässige Unternehmen Gianti Logistics scheute keine Mühen, um sicherzustellen, dass 38 komplette Windkraftanlagen sicher durch Georgien transportiert wurden.

Das Projekt wurde während der strengen Wintermonate des Landes durchgeführt und war dabei starken Regenfällen, heftigen Winden und Schneefall sowie einem schwierigen bergigen Gelände mit Haarnadelkurven, steilen Steigungen und schmalen, gefährlichen Straßen ausgesetzt.

Gianti, eines der größten Logistikunternehmen in Georgien und im Kaukasus, begann das Projekt mit detaillierten 2D- und 3D-Simulationen sowie technischen Zeichnungen, um Engpässe und kritische Punkte entlang der Strecke zu identifizieren.

Eine gründliche Streckenbegutachtung ergab, dass bestimmte Gebäude abgerissen werden müssen, um die Fahrbahnen zu verbreitern, beschädigte Abschnitte zu sanieren und die Fahrbahnbeläge zu verstärken, damit die übergroßen Konvois sicher passieren können.

In der Zwischenzeit wurden hochspezialisierte Geräte wie Turmtransporter, Turmadapter und Anhänger mit ausfahrbaren Ladebordwänden angeschafft, womit solche Ausrüstung zum ersten Mal auf dem georgischen Straßennetz zum Einsatz kam.

Nach einem erfolgreichen Testlauf unter realen Bedingungen begannen die Vorbereitungen für den Schiffsbetrieb, wobei Gianti die Verladezonen im Hafen von Poti an der georgischen Schwarzmeerküste organisierte, wo die Fracht aus China anlegen sollte.

Bei der Ankunft wurde die Ladung entladen und in einem Zwischenlager abgestellt, bevor sie ihre Reise quer durch das Land nach Ruisi antrat – einer Region, die für starke Stürme und schwieriges Gelände bekannt ist. Dort machten Regen und Schnee die unbefestigten Bergstraßen schwer befahrbar, sodass Abschlepphilfe und zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Traktion erforderlich waren.

„Das professionelle Transportteam und die HSE-Beauftragten von Gianti Logistics haben jedoch ihr Bestes gegeben, um das Projekt mit größter Sorgfalt und ohne Zwischenfälle abzuwickeln“, teilte das Unternehmen mit.

„Dank der perfekten Abstimmung zwischen Ingenieuren, Projektmanagern, dem HSE-Manager, den Fahrern und den Hydraulikbedienern wurde der Einsatz mit außergewöhnlicher Präzision und Effizienz durchgeführt, was das hohe Maß an Fachkompetenz, die nahtlose Koordination und das unerschütterliche Engagement von Gianti Logistics für Sicherheit, Qualität und operative Exzellenz unter Beweis stellte.“

Gianti Logistics wird auf der der Breakbulk Europe 2026.

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