24. September 2019
Von unserem Standort in Bremen aus kann Breakbulk Europe das nordeuropäische Geschäftsumfeld genau im Blick behalten.
Von einer Vielzahl von Fusionen und Übernahmen bis hin zu wichtigen Projekten ist in der Region derzeit viel los. Allerdings sorgen politische Aspekte auch in ganz Nordeuropa für Unsicherheit, was sich negativ auf den regionalen Markt auswirken könnte.
Was man derzeit auf den nordeuropäischen Märkten besonders im Auge behalten sollte, ist eine ganze Reihe von Fusionen, Übernahmen und Kooperationen zwischen führenden Akteuren im Bereich Schwerlast- und Projektfracht.
Das größte Ereignis, das den Fachleuten zweifellos bereits bekannt ist, ist die Übernahme des britischen Unternehmens ALE durch den niederländischen Giganten Mammoet. Zusammen verfügt das neue fusionierte Unternehmen nun über eine Schwerlastflotte mit Hunderten von Kränen, Fahrgestellen und Lkw, was ihm enorme Flexibilität und Marktpräsenz verschafft.
Sarens, ein weiterer wichtiger Akteur im Schwerlastsektor, hat erklärt, dass es für das Unternehmen schwierig sein werde, eigene Schritte zu unternehmen, um dieser neuen Großfusion Paroli zu bieten, und verglich den Zusammenschluss von Mammoet und ALE mit „einer alten Dame und dem Neuling, die sich gegen ihren Bruder verbünden“.
Dank des nun erweiterten Leistungsumfangs von Mammoet-ALE ist das Unternehmen jedoch möglicherweise in der Lage, einen kostengünstigeren Service anzubieten.
Auch wenn dies der größte Deal ist, ist er bei weitem nicht der größte und auch nicht der einzige neue Deal. Der Einfluss der Öl- und Gasbranche sowie der erneuerbaren Energien bringt viele Unternehmen zusammen.
So hat die Buss-Gruppe beispielsweise SSC Wind übernommen und daraus Buss Wind Services gegründet. Damit kann Buss sein Leistungsspektrum über das derzeitige Angebot im Bereich Hafenlogistik hinaus erweitern, das sich auf den Umschlag von Windpark-Fracht in der Nord- und Ostsee konzentriert. Unter dem neuen Namen kann Buss Wind Services nun Wartungs- und Reparaturdienstleistungen an Onshore- und Offshore-Standorten anbieten.
Im Bereich der Seeschifffahrt hat die Zeaborn Group ein Joint Venture mit MPC gegründet, um die Vercharterung und das kaufmännische Management einer Flotte von mehr als 160 Container- und Massengutfrachtern zu übernehmen.
An anderer Stelle gründen die beiden in Antwerpen ansässigen Spediteure Aneka und Edmond van Dyck & Sons ein neues, auf Metallprodukte spezialisiertes Unternehmen namens Steelduxx. Es ist geplant, dass dieses im Jahr 2020 den Betrieb aufnimmt. Zusammen wickeln die Unternehmen bereits 1,2 Millionen Tonnen Stahlprodukte pro Jahr ab.
Der Brexit, das politische Großereignis seiner Zeit, hat weltweit für Aufregung gesorgt – nicht zuletzt in der Projektladungsbranche.
Probleme im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Zoll- und Logistikabläufen sowie die Unsicherheit hinsichtlich der Situation nach dem Brexit sorgen bei Spediteuren, Frachtführern sowie Hafen- und Terminalbetreibern in ganz Europa für Unruhe.
So erwägt beispielsweise ALE, seinen Standort vom Vereinigten Königreich in die Niederlande zu verlegen, um sich leichter auf interkontinentale Projekte konzentrieren zu können.
Berichten zufolge könnte der Güterverkehr über den Ärmelkanal, einschließlich Projektladungen, Massengut und Containertransporte, im Falle eines No-Deal-Brexits um bis zu 87 % zurückgehen.
Im Vereinigten Königreich laufen jedoch bereits Vorbereitungen, um die Belastungen abzufedern, die durch den Austritt des Landes aus der Europäischen Union entstehen. Die britische Regierung hat angekündigt, dass den Häfen 9 Millionen Pfund zur Verfügung gestellt werden, damit sie sich auf den Brexit vorbereiten können.
DB Cargo hat in den Midlands zudem einen „Brexit-resistenten“ Bahnterminal vorgestellt. Er wird zu einem wichtigen Umschlagplatz für Stahlprodukte großer Lieferanten wie Tata Steel, SSAB und ArcelorMittal werden.
Dennoch bleibt der Brexit für Fachleute im Bereich Projektfracht eine wichtige Quelle der Unsicherheit, solange sich der politische Nebel nicht lichtet.
Zwar verzeichnete die Branche 2016 einen Rückgang – tatsächlich einen der stärksten seit Beginn der Aufzeichnungen –, doch hat Europa im Bereich der Projektladungen wieder den Wachstumskurs eingeschlagen.
Infolgedessen werden in der gesamten Region zahlreiche Aufträge vergeben. Diese konzentrieren sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Frachtarten, darunter Windkraftanlagenkomponenten, Baumaterialien und Einheiten für Kernkraftwerke, Fahrzeuge sowie sonstige übergroße Frachtladungen.
Wenn man von den Erfahrungen von ALS ausgeht, dürfte der militärisch-industrielle Komplex künftig eine wichtige Quelle für Projektfracht- und Stückgutverträge sein. Vor kurzem, Die Spezialisten für Sondertransporte transportierten Militärfahrzeuge von deutschen Militärstützpunkten zu einem Standort in den Niederlanden.
Armeefahrzeuge werden oft mit Spezialtransportmitteln befördert, in diesem Fall mit ALS-Pritschenfahrzeugen, die für das Gewicht dieser Logistikfahrzeuge und Tankwagen ausgelegt sind. Das ist vielleicht nicht die ungewöhnlichste Fracht, aber dennoch ein Beispiel für die vielfältigen Frachtarten, deren Transport in Europa nach wie vor Fachkenntnis erfordert.
Wie wir bereits ausführlich dargelegt haben, entwickelt sich die erneuerbare Energie in ganz Europa rasch zu einem wichtigen Geschäftsfeld. Zweifellos sehen große wie kleine Unternehmen insbesondere in der Windenergie eine hervorragende Quelle für neue Geschäftsmöglichkeiten.
Ein Beispiel hierfür ist der jüngste Transport von VESTAS-Gondeln durch Barrus Projects vom Hersteller Liebherr in Dzerzhinsk (Russland) zu den Windparks Kamensko-Krasnoulinskaya und Gukovo. Bei diesem Transport kam ein multimodaler Ansatz zum Einsatz, bei dem die Flotte von Barrus aus Mercedes-Benz-Ballast-Lkw, Goldholfer PST/SL-Lkw und Flusskähnen zum Einsatz kam.
All dies sind Anzeichen dafür, dass bei der Realisierung von Projekten im Onshore-Bereich ein besser abgestimmter Ansatz erforderlich sein wird. Natürlich hängt dies alles vom Standort des Projekts ab. In diesem Fall befinden sich die Windparks zwar in der rauen russischen Wildnis, doch verdeutlicht dies dennoch den Aufwand, der erforderlich ist, um solch schwere Maschinen durch Europa zu transportieren.
An dieser Stelle lohnt es sich, kurz auf die Häfen einzugehen. Wir haben bereits darüber gesprochen, wie sich die großen maritimen Knotenpunkte Steigender Umschlag im Projektfracht- und Ro-Ro-Sektor in unserem kurzen Branchenüberblick. Die Art dieser Ladungen variiert von Hafen zu Hafen, doch alle sind sie unverzichtbare Glieder in den Lieferketten.
Betrachten wir den Hafen von Bristol im Süden Großbritanniens. Er fungiert als wichtige Schnittstelle für die Versorgung des Kernkraftwerks Hinkley Point mit Zuschlagstoffen, Modulen und Baumaterialien. Dadurch wurden bis zu 300 Lkw-Ladungen von den Straßen in Bristol und Umgebung ferngehalten, was dazu beiträgt, die Umweltauswirkungen des Projekts zu verringern.
Der Hafen hat zudem in einen neuen Anlegeplatz investiert, um im Zuge der Erweiterung des Avonmouth Dock auch weitere energiebezogene Ladungen abzufertigen. Damit hofft er, seinen stetigen Zustrom an energiebezogenen Geschäften aufrechtzuerhalten.
Die „Breakbulk Europe“, der größte Treffpunkt der Projektladungsbranche, ist der ideale Ort, um von den sich aufhellenden Marktperspektiven auf dem europäischen Kontinent, insbesondere in Nordeuropa, zu profitieren.
Mit unserem Standort in Bremen befinden wir uns mitten im Herzen eines der weltweit umsatzstärksten Märkte für Schwerlast- und Projektfracht.
Ganz gleich, ob Sie als Reederei, Verlader, Spediteur, Ausrüstungslieferant oder im Bereich Schwerlast- und Projektfracht tätig sind – hier finden Sie Ihren nächsten Vertrags- oder Projektpartner.
Möchtest du mitmachen? Klicken Sie hier, um Ihren Ausstellungsplatz zu reservieren.
Das Projektladungsgeschäft in Nordeuropa
Fusionen und Übernahmen deuten auf eine umfassendere Zusammenarbeit innerhalb der Branche hin

Was man derzeit auf den nordeuropäischen Märkten besonders im Auge behalten sollte, ist eine ganze Reihe von Fusionen, Übernahmen und Kooperationen zwischen führenden Akteuren im Bereich Schwerlast- und Projektfracht.
Das größte Ereignis, das den Fachleuten zweifellos bereits bekannt ist, ist die Übernahme des britischen Unternehmens ALE durch den niederländischen Giganten Mammoet. Zusammen verfügt das neue fusionierte Unternehmen nun über eine Schwerlastflotte mit Hunderten von Kränen, Fahrgestellen und Lkw, was ihm enorme Flexibilität und Marktpräsenz verschafft.
Sarens, ein weiterer wichtiger Akteur im Schwerlastsektor, hat erklärt, dass es für das Unternehmen schwierig sein werde, eigene Schritte zu unternehmen, um dieser neuen Großfusion Paroli zu bieten, und verglich den Zusammenschluss von Mammoet und ALE mit „einer alten Dame und dem Neuling, die sich gegen ihren Bruder verbünden“.
Dank des nun erweiterten Leistungsumfangs von Mammoet-ALE ist das Unternehmen jedoch möglicherweise in der Lage, einen kostengünstigeren Service anzubieten.
Auch wenn dies der größte Deal ist, ist er bei weitem nicht der größte und auch nicht der einzige neue Deal. Der Einfluss der Öl- und Gasbranche sowie der erneuerbaren Energien bringt viele Unternehmen zusammen.
So hat die Buss-Gruppe beispielsweise SSC Wind übernommen und daraus Buss Wind Services gegründet. Damit kann Buss sein Leistungsspektrum über das derzeitige Angebot im Bereich Hafenlogistik hinaus erweitern, das sich auf den Umschlag von Windpark-Fracht in der Nord- und Ostsee konzentriert. Unter dem neuen Namen kann Buss Wind Services nun Wartungs- und Reparaturdienstleistungen an Onshore- und Offshore-Standorten anbieten.
Im Bereich der Seeschifffahrt hat die Zeaborn Group ein Joint Venture mit MPC gegründet, um die Vercharterung und das kaufmännische Management einer Flotte von mehr als 160 Container- und Massengutfrachtern zu übernehmen.
An anderer Stelle gründen die beiden in Antwerpen ansässigen Spediteure Aneka und Edmond van Dyck & Sons ein neues, auf Metallprodukte spezialisiertes Unternehmen namens Steelduxx. Es ist geplant, dass dieses im Jahr 2020 den Betrieb aufnimmt. Zusammen wickeln die Unternehmen bereits 1,2 Millionen Tonnen Stahlprodukte pro Jahr ab.
Der Brexit sorgt für Unsicherheit im europäischen Projektladungssektor

Der Brexit, das politische Großereignis seiner Zeit, hat weltweit für Aufregung gesorgt – nicht zuletzt in der Projektladungsbranche.
Probleme im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Zoll- und Logistikabläufen sowie die Unsicherheit hinsichtlich der Situation nach dem Brexit sorgen bei Spediteuren, Frachtführern sowie Hafen- und Terminalbetreibern in ganz Europa für Unruhe.
So erwägt beispielsweise ALE, seinen Standort vom Vereinigten Königreich in die Niederlande zu verlegen, um sich leichter auf interkontinentale Projekte konzentrieren zu können.
Berichten zufolge könnte der Güterverkehr über den Ärmelkanal, einschließlich Projektladungen, Massengut und Containertransporte, im Falle eines No-Deal-Brexits um bis zu 87 % zurückgehen.
Im Vereinigten Königreich laufen jedoch bereits Vorbereitungen, um die Belastungen abzufedern, die durch den Austritt des Landes aus der Europäischen Union entstehen. Die britische Regierung hat angekündigt, dass den Häfen 9 Millionen Pfund zur Verfügung gestellt werden, damit sie sich auf den Brexit vorbereiten können.
DB Cargo hat in den Midlands zudem einen „Brexit-resistenten“ Bahnterminal vorgestellt. Er wird zu einem wichtigen Umschlagplatz für Stahlprodukte großer Lieferanten wie Tata Steel, SSAB und ArcelorMittal werden.
Dennoch bleibt der Brexit für Fachleute im Bereich Projektfracht eine wichtige Quelle der Unsicherheit, solange sich der politische Nebel nicht lichtet.
Die Vergabe von Aufträgen an Transportunternehmen hält den europäischen Markt am Laufen

Zwar verzeichnete die Branche 2016 einen Rückgang – tatsächlich einen der stärksten seit Beginn der Aufzeichnungen –, doch hat Europa im Bereich der Projektladungen wieder den Wachstumskurs eingeschlagen.
Infolgedessen werden in der gesamten Region zahlreiche Aufträge vergeben. Diese konzentrieren sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Frachtarten, darunter Windkraftanlagenkomponenten, Baumaterialien und Einheiten für Kernkraftwerke, Fahrzeuge sowie sonstige übergroße Frachtladungen.
Wenn man von den Erfahrungen von ALS ausgeht, dürfte der militärisch-industrielle Komplex künftig eine wichtige Quelle für Projektfracht- und Stückgutverträge sein. Vor kurzem, Die Spezialisten für Sondertransporte transportierten Militärfahrzeuge von deutschen Militärstützpunkten zu einem Standort in den Niederlanden.
Armeefahrzeuge werden oft mit Spezialtransportmitteln befördert, in diesem Fall mit ALS-Pritschenfahrzeugen, die für das Gewicht dieser Logistikfahrzeuge und Tankwagen ausgelegt sind. Das ist vielleicht nicht die ungewöhnlichste Fracht, aber dennoch ein Beispiel für die vielfältigen Frachtarten, deren Transport in Europa nach wie vor Fachkenntnis erfordert.
Wie wir bereits ausführlich dargelegt haben, entwickelt sich die erneuerbare Energie in ganz Europa rasch zu einem wichtigen Geschäftsfeld. Zweifellos sehen große wie kleine Unternehmen insbesondere in der Windenergie eine hervorragende Quelle für neue Geschäftsmöglichkeiten.
Ein Beispiel hierfür ist der jüngste Transport von VESTAS-Gondeln durch Barrus Projects vom Hersteller Liebherr in Dzerzhinsk (Russland) zu den Windparks Kamensko-Krasnoulinskaya und Gukovo. Bei diesem Transport kam ein multimodaler Ansatz zum Einsatz, bei dem die Flotte von Barrus aus Mercedes-Benz-Ballast-Lkw, Goldholfer PST/SL-Lkw und Flusskähnen zum Einsatz kam.
All dies sind Anzeichen dafür, dass bei der Realisierung von Projekten im Onshore-Bereich ein besser abgestimmter Ansatz erforderlich sein wird. Natürlich hängt dies alles vom Standort des Projekts ab. In diesem Fall befinden sich die Windparks zwar in der rauen russischen Wildnis, doch verdeutlicht dies dennoch den Aufwand, der erforderlich ist, um solch schwere Maschinen durch Europa zu transportieren.
An dieser Stelle lohnt es sich, kurz auf die Häfen einzugehen. Wir haben bereits darüber gesprochen, wie sich die großen maritimen Knotenpunkte Steigender Umschlag im Projektfracht- und Ro-Ro-Sektor in unserem kurzen Branchenüberblick. Die Art dieser Ladungen variiert von Hafen zu Hafen, doch alle sind sie unverzichtbare Glieder in den Lieferketten.
Betrachten wir den Hafen von Bristol im Süden Großbritanniens. Er fungiert als wichtige Schnittstelle für die Versorgung des Kernkraftwerks Hinkley Point mit Zuschlagstoffen, Modulen und Baumaterialien. Dadurch wurden bis zu 300 Lkw-Ladungen von den Straßen in Bristol und Umgebung ferngehalten, was dazu beiträgt, die Umweltauswirkungen des Projekts zu verringern.
Der Hafen hat zudem in einen neuen Anlegeplatz investiert, um im Zuge der Erweiterung des Avonmouth Dock auch weitere energiebezogene Ladungen abzufertigen. Damit hofft er, seinen stetigen Zustrom an energiebezogenen Geschäften aufrechtzuerhalten.
Erschließt den nordeuropäischen Markt auf der Breakbulk Europe
Die „Breakbulk Europe“, der größte Treffpunkt der Projektladungsbranche, ist der ideale Ort, um von den sich aufhellenden Marktperspektiven auf dem europäischen Kontinent, insbesondere in Nordeuropa, zu profitieren.
Mit unserem Standort in Bremen befinden wir uns mitten im Herzen eines der weltweit umsatzstärksten Märkte für Schwerlast- und Projektfracht.
Ganz gleich, ob Sie als Reederei, Verlader, Spediteur, Ausrüstungslieferant oder im Bereich Schwerlast- und Projektfracht tätig sind – hier finden Sie Ihren nächsten Vertrags- oder Projektpartner.
Möchtest du mitmachen? Klicken Sie hier, um Ihren Ausstellungsplatz zu reservieren.

















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