Rebecca Farrall
Vorstandsvorsitzender der Gruppe Aalmar Surveys Group
Rebecca Farrall ist Vorstandsvorsitzende der Aalmar Surveys Group und leitet die globale strategische und operative Ausrichtung des unabhängigen Schiffsgutachterunternehmens. Als ehemalige Seeleute begann sie ihre Karriere auf See bei A.P. Moller–Maersk, bevor sie Führungspositionen in den Bereichen Flottenbetrieb, Qualitätssicherung und kaufmännische Leitung bei Unternehmen wie Carnival UK, Saga plc und Aderco übernahm, wo sie als Geschäftsführerin tätig war. Durch die Kombination von maritimer Erfahrung aus erster Hand mit einer ausgeprägten kaufmännischen und mitarbeiterorientierten Führungsstärke ist Rebecca dafür bekannt, das Unternehmenswachstum, die operative Transformation und die globale Zusammenarbeit voranzutreiben. Gleichzeitig setzt sie sich öffentlich für das Wohlergehen der Seeleute, die Nachhaltigkeit der Belegschaft und eine fortschrittliche Führung innerhalb der Schifffahrtsbranche ein.
Veranstaltungsprogramm 2026 – Vorträge
Auf See, unter Druck: Das Wohlbefinden der Seeleute im Fokus
Anspruchsvolle Bedingungen, lange Abwesenheiten von zu Hause und ein ständig wachsender operativer Druck prägen nach wie vor das Leben auf See. In jüngster Zeit kommt zudem geopolitische Instabilität hinzu, die eine zusätzliche Belastung darstellt: gestörte Handelsrouten, erhöhte Sicherheitsbedenken und längere Zeiträume vor Anker oder mit Umleitungen – all dies trägt zu Unsicherheit und Erschöpfung unter den Seeleuten bei.
Hinzu kommt, dass der rasante Fortschritt im Bereich der KI und anderer Technologien den Bordbetrieb grundlegend verändert. Diese Innovationen bergen zwar das Potenzial, Sicherheit und Effizienz zu steigern, bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Verstärkte Überwachung, höhere Datenanforderungen und der ständige Bedarf an Weiterqualifizierung können die kognitive Belastung und den Stress erhöhen, wenn sie nicht sorgfältig gesteuert werden.
Angesichts all dieser Faktoren wird deutlich, dass die Verbesserung des Wohlbefindens der Seeleute nicht mehr nur ein „nettes Extra“ ist – sie ist entscheidend für die Mitarbeiterbindung, die Sicherheit und die langfristige Stabilität der Arbeitskräfte in der Schifffahrt.
Mittwoch, 17. Juni 12:10 – 12:50 „Breakbulk Voices“-Bühne
Zukunftsfähigkeit
Fachkräftemangel
Anspruchsvolle Bedingungen, lange Abwesenheiten von zu Hause und ein ständig wachsender operativer Druck prägen nach wie vor das Leben auf See. In jüngster Zeit kommt zudem geopolitische Instabilität hinzu, die eine zusätzliche Belastung darstellt: gestörte Handelsrouten, erhöhte Sicherheitsbedenken und längere Zeiträume vor Anker oder mit Umleitungen – all dies trägt zu Unsicherheit und Erschöpfung unter den Seeleuten bei.
Hinzu kommt, dass der rasante Fortschritt im Bereich der KI und anderer Technologien den Bordbetrieb grundlegend verändert. Diese Innovationen bergen zwar das Potenzial, Sicherheit und Effizienz zu steigern, bringen aber auch neue Herausforderungen mit sich. Verstärkte Überwachung, höhere Datenanforderungen und der ständige Bedarf an Weiterqualifizierung können die kognitive Belastung und den Stress erhöhen, wenn sie nicht sorgfältig gesteuert werden.
Angesichts all dieser Faktoren wird deutlich, dass die Verbesserung des Wohlbefindens der Seeleute nicht mehr nur ein „nettes Extra“ ist – sie ist entscheidend für die Mitarbeiterbindung, die Sicherheit und die langfristige Stabilität der Arbeitskräfte in der Schifffahrt.
Breakbulk Voices-Bühne Europa/Madrid






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