Der riesige 3.200-Tonnen-Ringkran vom Typ PTC140-DS wird zum Heben der schwersten Einheiten eingesetzt

Mammoet hat von Saipem einen Auftrag erhalten, die Schwerlastarbeiten für den Bau von BECCS Stockholm, eines der ersten großen Projekte zur Kohlenstoffabscheidung und -entfernung in Europa, durchzuführen.
Der Spezialist für Schwerlasttransporte hat die Aufgabe, 23 Bauteile mit einem Gewicht zwischen 50 und 280 Tonnen sowie zwei deutlich größere Einheiten – den Stripper und den Absorber – mit einem Gewicht von jeweils 1.500 Tonnen zu transportieren.
Die beiden schwersten Bauteile werden mit dem PTC140-DS von Mammoet installiert, einem Ringkran der 3.200-Tonnen-Klasse, der bis zu 5.000 Tonnen heben kann. Die Bauteile werden horizontal auf Lastkähnen an die Baustelle transportiert und anschließend mithilfe eines 1.250-Tonnen-Raupenkrans und des PTC-Krans in eine vertikale Position gedreht.
Zudem werden weitere Raupenkrane mit einer Tragkraft von 300 bis 800 Tonnen eingesetzt, um die Montage des PTC und die Installation kleinerer Bauteile zu unterstützen.
Das 150 Meter hohe PTC-Gebäude wird im April 2027 in Stockholm eintreffen und anschließend vor Ort montiert werden.
„Zeitplanung und Organisation sind bei diesem Bauvorhaben von entscheidender Bedeutung. Wir haben nur vier Wochen Zeit, um den PTC zu montieren, was wir mit zwei Teams in zwei Schichten schaffen werden“, sagte Pieter van der Weele, leitender Projektmanager bei Mammoet. „Auch für die Installationsphase stehen uns vier Wochen zur Verfügung, und anschließend müssen wir den Kran innerhalb von sechs Wochen wieder abbauen, um den Bereich freizumachen, damit dort der Rest der Anlage errichtet werden kann.“
BECCS Stockholm ist im Besitz des Energieunternehmens Stockholm Exergi, das auch für die Entwicklung der Anlage verantwortlich ist. Die Anlage wird jährlich 800.000 Tonnen CO₂ aus den biogenen Abgasen des bestehenden Kraft-Wärme-Kopplungswerks von Stockholm Exergi abscheiden und speichern.
Saipem übernimmt die Planung und den Bau der Anlage zur CO₂-Abscheidung sowie der Anlagen zur CO₂-Speicherung und zum CO₂-Abtransport und ist für die Installation und den Bau der CO₂-Kompressions- und -Verflüssigungsanlagen zuständig.
Der Betrieb bei BECCS Stockholm soll voraussichtlich im Jahr 2028 aufgenommen werden.






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